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systemadmin [2024/11/04 12:17] – [Logging] techgurusystemadmin [2025/03/24 15:40] (aktuell) – [parted] techguru
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 +=== inxi ===
 +
 +inxi - Command line system information script for console and IRC
 +
 +Mit inxi lassen sich mehr Informationen von den verschiedenesten kategorien abrufen. Es ist auf den
 +verbreitesten Linux Distis vorhanden und kompatible. Es ist damit also nicht nötig spezielle Suse oder
 +Debian spzifische Kommndos, für z.B. die Paketverwaltung, zu kenne um Infos abzufragen.
 +
 +Um z.B. Repository Infos abzurufen
 +
 +  inxi -r  
 +
 +Abfrage von Battery / Akku
 +
 +  inxi -B
 ==== Befehle für Prozess Verwaltung ==== ==== Befehle für Prozess Verwaltung ====
  
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 ExecStart=/usr/sbin/dhcpd ExecStart=/usr/sbin/dhcpd
 </code> </code>
- 
-Nach Änderungen oder Neuerstellen von ServiceUnits muss einmal ''systemctl daemon-reload'' ausgeführt werden. 
  
 Weiteres Beispiel: Weiteres Beispiel:
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 </code> </code>
  
-Nach Änderungen oder Neuerstellen von ServiceUnits muss einmal ''systemctl daemon-reload'' ausgeführt werden.+:!: Nach Änderungen oder Neuerstellen von ServiceUnits muss einmal ''systemctl daemon-reload'' ausgeführt werden.
  
 +
 +==== Instanziierte Dienste (xyz@.service) ====
 +Ein instanziierter Dienst ist eine @.service-Datei, die für mehrere Instanzen der gleichen Anwendung genutzt werden kann.
 +Statt einer einzigen Konfiguration gibt es mehrere Instanzen, die unterschiedliche Konfigurationsdateien oder Parameter haben können.
 +Der Trick ist das @-Zeichen in der Service-Datei, das als Platzhalter für die Instanz dient.
 +
 +🔹 Beispiel: Redis mit Instanzen
 +
 +Redis nutzt ''/usr/lib/systemd/system/redis@.service'' als Template.
 +Wenn du ''redis@default'' startest, dann verwendet Systemd ''redis@.service'' und ersetzt das ''@default'' mit default.
 +Dadurch weiß Redis, dass es die Konfigurationsdatei ''/etc/redis/default.conf'' nutzen soll.
 +
 +Man kann hier mehrere Servcies mit verschiedenen Konfig-Dateien laufen lassen und hat aber nur eine SystemD Service-Datei.
  
  
 ==== journalctl ==== ==== journalctl ====
  
-Die folgende ''journalctl'' Option ist gut damit ''journalctl'' nicht alles jeweils per Seite anzeigt sondern alles komplett aufgelistet wird. So wie man es von einer Textdatei kennt. Das ist gut um besser nach bestimmten Schlüsselwörtern zu suchen, da so der gesamte Journal zu Verfügung steht.+Die folgende ''journalctl'' Option ''--no-pager'' ist gut damit nicht alles jeweils per Seite anzeigt wird, sondern es wird gleich alles komplett aufgelistet. So wie man es von ''cat'' kennt. Das ist gut um per ''grep'' besser nach bestimmten Schlüsselwörtern zu suchen, da so der gesamte Journal zu Verfügung steht.
  
   journalctl --no-pager   journalctl --no-pager
Zeile 1417: Zeile 1443:
   journalctl --since="2022-07-08 11:17:01" --until="2022-07-08 11:47:01" --no-pager   journalctl --since="2022-07-08 11:17:01" --until="2022-07-08 11:47:01" --no-pager
  
 +Um sich alle Kernel Meldungen von heute anzuzeigen:
  
 +  journalctl -k --since "today"
 +  
  
 ==== ältere Vorgänger InitV ==== ==== ältere Vorgänger InitV ====
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 Zeigt eine schöne Übersicht: mit -c für Farben -I display interface information und -e display endpoint info Zeigt eine schöne Übersicht: mit -c für Farben -I display interface information und -e display endpoint info
   lsusb.py -Ice   lsusb.py -Ice
 +  
 +  
 +Ein weiterer Kommando ist noch ''usb-devices'', dieser zeigt in seiner Ausgabe auch die MaxStromaufnahme an.
 ===== Programmierung ===== ===== Programmierung =====
  
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   git clone git@gitrepo.fritz.box:ronni/ronnis_postfix.git   git clone git@gitrepo.fritz.box:ronni/ronnis_postfix.git
  
 +
 +=== Git mit Proxy ===
 +
 +Befindet man sich in einem Firmen Netz, müssen oft Proxys überwunden werden, bevor die Kommandos 
 +mit dem Internet agieren können.
 +
 +  git config --global http.proxy http://user1proxy:geheim@webproxy.example.org:8000
 +  git config --global https.proxy http://user1proxy:geheim@webproxy.example.org:8000
  
  
Zeile 2397: Zeile 2437:
  
   parted -a optimal /dev/sdb mkpart backup_hd 0% 100%   parted -a optimal /dev/sdb mkpart backup_hd 0% 100%
-   
  
   parted -a optimal /dev/sdk mkpart primary 0% 100%   parted -a optimal /dev/sdk mkpart primary 0% 100%
Zeile 2450: Zeile 2489:
 === Partition umbenennen === === Partition umbenennen ===
  
-Um den Namen einer Partition mit ''parted'' zu ändern, kannst du den Befehl **name** verwenden. Hier ist, wie du den Namen der Partition /oraexp in oraexp ändern kannst:+Um den Namen einer Partition mit ''parted'' zu ändern, kannst man den Befehl **name** verwenden. Im folgenden wird der Name einer Partition in //opt_oracle// geändert:
  
-  parted /dev/sdd name <partitionnummer> oraexp+  parted /dev/sdg name <partitionnummer> opt_oracle 
 +  parted /dev/sdg name 1 opt_oracle
      
 Ersetze <partitionnummer> durch die Nummer der Partition, die du umbenennen möchtest. Du kannst die Partitionnummer mit dem Befehl print anzeigen: Ersetze <partitionnummer> durch die Nummer der Partition, die du umbenennen möchtest. Du kannst die Partitionnummer mit dem Befehl print anzeigen:
Zeile 3369: Zeile 3409:
   tcpdump -n port 53   tcpdump -n port 53
  
 +Auf beiden Netzwerkkarten mitschneiden ''-i any'':
 +  tcpdump -i any -n -vv port 53 -w dnsproxy6
  
 Den DHCP Netzwerkverkehr auf **beiden** DHCP-Ports überwachen Den DHCP Netzwerkverkehr auf **beiden** DHCP-Ports überwachen
Zeile 3413: Zeile 3455:
  
  
 +Filter für eine bestimmte DNS Anfrage
 +
 +  dns.qry.name == "turn01.chat.example.com"
  
 ==== Netzwerkinformationen bearbeiten ==== ==== Netzwerkinformationen bearbeiten ====
Zeile 3742: Zeile 3787:
   * hcitool   * hcitool
  
 +Unter Suse 15.5 gibt es noch die folgenden Tools
 +
 +<code>
 +btmon 
 +Bluetooth monitor ver 5.65
 += Note: Linux version 5.14.21-150500.55.73-default (x86_64)                                                                                                    0.774708
 += Note: Bluetooth subsystem version 2.22
 +</code>
 ===== GPG ===== ===== GPG =====
  
Zeile 3842: Zeile 3895:
  
 Als normaler Benutzer einbinden, evtl. Mitgliedschaft in der Gruppe fuse: Als normaler Benutzer einbinden, evtl. Mitgliedschaft in der Gruppe fuse:
-  sshfs loki@192.168.1.3:/media/archiv/Archiv/Musik /home/neutron/Musik/+  sshfs loki@192.168.1.3:/media/archiv/Archiv/Musik /home/tux/Musik/
  
 Um das entfernte System wieder auszuhängen: Um das entfernte System wieder auszuhängen:
-  fusermount -u /home/neutron/Musik+  fusermount -u /home/tux/Musik
  
 mit Konqueror/Dolphin: mit Konqueror/Dolphin:
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 1. Beispiel für das kopieren einer Datei mit scp von meinen Rechner auf einen entfernten Rechner: 1. Beispiel für das kopieren einer Datei mit scp von meinen Rechner auf einen entfernten Rechner:
 <code> <code>
-neutron@thor:/$ scp eject fli4l@192.168.1.1:/usr/bin/eject+:/$ scp eject fli4l@192.168.1.1:/usr/bin/eject
 fli4l@192.168.1.1's password: fli4l@192.168.1.1's password:
 eject                                         100%   17KB  17.0KB/  00:00 eject                                         100%   17KB  17.0KB/  00:00
 </code> </code>
-2. Beispiel für das kopieren einer Datei mit scp, von einen entferneten Rechner auf meinen Rechner:+2. Beispiel für das kopieren einer Datei mit scp, von einem entfernten Rechner auf meinen Rechner:
 <code> <code>
-Neutron@thor:/$ scp fli4l@192.168.1.1:/etc/inittab /home/Neutron/Desktop+:/$ scp fli4l@192.168.1.1:/etc/inittab /home/tux/Desktop
 fli4l@192.168.1.1's password: fli4l@192.168.1.1's password:
 inittab                                       100%  121     0.1KB/  00:00 inittab                                       100%  121     0.1KB/  00:00
 </code> </code>
-3. Beispiel für das kopieren eines kompletten Verzeichnis mit scp, von einen entferneten Rechner auf meinen Rechner:+3. Beispiel für das kopieren eines kompletten Verzeichnis mit scp, von einem entfernten Rechner auf meinen Rechner:
 <code> <code>
-neutron@thor:~$ scp -r fli4l@192.168.1.1:/boot /home/neutron/Desktop+:~$ scp -r fli4l@192.168.1.1:/boot /home/tux/Desktop
 fli4l@192.168.1.1's password: fli4l@192.168.1.1's password:
 ldlinux.sys                                   100% 7836     7.7KB/  00:01 ldlinux.sys                                   100% 7836     7.7KB/  00:01
Zeile 4594: Zeile 4647:
 Hier die Erklärung der einzelnen Parameter: Hier die Erklärung der einzelnen Parameter:
  
-  * size=100M: Rotation erfolgt, wenn die Datei 100MB überschreitet +  * **size=100M:** Rotation erfolgt, wenn die Datei 100MB überschreitet 
-  * rotate 52: Behält bis zu 52 rotierte Dateien (für wöchentliche Rotation über ein Jahr) +  * **rotate 52:** Behält bis zu 52 rotierte Dateien (für wöchentliche Rotation über ein Jahr) 
-  * compress: Komprimiert die rotierten Log-Dateien mit gzip +  * **compress:** Komprimiert die rotierten Log-Dateien mit gzip 
-  * delaycompress: Komprimiert erst ab der zweiten Generation (nützlich für Apache) +  * **delaycompress:** Komprimiert erst ab der zweiten Generation (nützlich für Apache) 
-  * missingok: Keine Fehlermeldung, wenn Log-Datei fehlt +  * **missingok:** Keine Fehlermeldung, wenn Log-Datei fehlt 
-  * notifempty: Keine Rotation, wenn Datei leer ist +  * **notifempty:** Keine Rotation, wenn Datei leer ist 
-  * create 640 root root: Neue Log-Datei mit diesen Rechten erstellen +  * **create 640 root root:** Neue Log-Datei mit diesen Rechten erstellen 
-  * maxage 365: Löscht automatisch Logs, die älter als 365 Tage sind+  * **maxage 365:** Löscht automatisch Logs, die älter als 365 Tage sind
  
  
systemadmin.1730719062.txt.gz · Zuletzt geändert: 2024/11/04 12:17 von techguru